Zypern
Geschichte![]() Apollotempel, Kourion ©Fremdenverkehrsamt Zypern Nachdem Zypern seit dem 16. Jahrhundert als Provinz zum Ottomanischen Reich gehört hat, kommt es 1878 unter die Kontrolle Großbritanniens, das es 1914 annektiert. 1925 wird die Insel offizielle Kolonie des Britischen Empire.
Nikosia![]() Famagusta-Tor, Nikosia ©Fremdenverkehrsamt Zypern Nikosia wurde am Standort einer Stadt aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. errichtet und erst im 11. Jahrhundert unter der Regentschaft der Frankendynastie der Lusignans zur Hauptstadt der Insel. Seit 1974 ist die Stadt durch die „grüne Linie“, die Demarkationslinie zwischen dem türkischen und dem griechischen Sektor, geteilt und damit die einzige zweigeteilte Hauptstadt in Europa. Der türkische Stadtteil im Norden mit seinem beschaulichen Provinzcharme birgt die Mehrzahl der Baudenkmäler aus der Frankenzeit wie die ehemalige Kathedrale Hagia Sophia, die heute eine Moschee ist. Der griechische Stadtteil hat sich seine alten Stadtviertel mit den venezianischen Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert bewahrt, ist jedoch ebenso zu einem bedeutenden modernen und dynamischen Zentrum der Wirtschaft und der Politik geworden. Zahlreiche historische und religiöse Bauwerke (Kathedrale, Moschee, venezianische Gebäude) liegen in der Altstadt innerhalb der Stadtmauern, deren drei große Tore wichtige Anhaltspunkte darstellen. Das vielfältige Kulturerbe von Nikosia legt Zeugnis von den unterschiedlichen Einflüssen ab, denen die Insel im Lauf der Jahrhunderte unterlag. So findet man in Nikosia zahlreiche Museen – wie das Zypern-Museum mit Steingutgeschirr aus der Jungsteinzeit, das Byzantinische Museum mit einer herrlichen Sammlung von Ikonen oder auch das Archäologische Museum mit seinem ausgedehnten Labyrinth an Gängen. Das Theater von Kourion![]() Theater von Kourion ©Fremdenverkehrsamt Zypern Das griechisch-orthodoxe Fest der Sintflut ist eine echte Eigentümlichkeit der Insel, denn es wird nur hier auf Zypern gefeiert. Es wird am Pfingstmontag begangen, und der Begriff „Kataklysmos“ („Sintflut“) erinnert an die biblische Geschichte von der Arche Noah. Teilweise wird das Fest ebenfalls auf die griechische Mythologie – auf Deukalion, den König von Thessalien – zurückgeführt. Seine Gerechtigkeit soll so groß gewesen sein, dass Zeus ihn verschonen wollte, als er beschloss, die ganze verderbte Menschenbrut zu ertränken. Auf Geheiß baute Deukalion eine Kiste aus Holz, in die er sich mit seiner Gattin flüchtete. Als das Wasser zurückging, ließ es sie am Gipfel des Bergs Parnassos stranden, und ihnen wurde aufgetragen, die Erde mit edleren Menschen zu bevölkern. Dieses Fest, das in den großen Küstenstädten, und besonders in Larnaka begangen wird, besteht unter anderem in einer ausgelassenen Prozession zum Meer. Anschließend bespritzen sich alle gegenseitig mit Wasser und symbolisieren damit die Läuterung von Körper und Geist. Diese alte Tradition, die an die Ursprünge des Fests erinnert, geht heute mit einer ganzen Reihe an kulturellen Veranstaltungen einher. So finden fünf Tage lang verschiedene Wassersportwettkämpfe, Gesangswettbewerbe (Tchattista, bei denen mehrere Gruppen einen Improvisationswettbewerb austragen), traditionelle Tänze und zahlreiche Konzerte statt. Das Fest der Sintflut![]() ©Fremdenverkehrsamt Zypern Das griechisch-orthodoxe Fest der Sintflut ist eine echte Eigentümlichkeit der Insel, denn es wird nur hier auf Zypern gefeiert. Es wird am Pfingstmontag begangen, und der Begriff „Kataklysmos“ („Sintflut“) erinnert an die biblische Geschichte von der Arche Noah. Teilweise wird das Fest ebenfalls auf die griechische Mythologie – auf Deukalion, den König von Thessalien – zurückgeführt. Seine Gerechtigkeit soll so groß gewesen sein, dass Zeus ihn verschonen wollte, als er beschloss, die ganze verderbte Menschenbrut zu ertränken. Auf Geheiß baute Deukalion eine Kiste aus Holz, in die er sich mit seiner Gattin flüchtete. Als das Wasser zurückging, ließ es sie am Gipfel des Bergs Parnassos stranden, und ihnen wurde aufgetragen, die Erde mit edleren Menschen zu bevölkern. Dieses Fest, das in den großen Küstenstädten, und besonders in Larnaka begangen wird, besteht unter anderem in einer ausgelassenen Prozession zum Meer. Anschließend bespritzen sich alle gegenseitig mit Wasser und symbolisieren damit die Läuterung von Körper und Geist. Diese alte Tradition, die an die Ursprünge, des Fests erinnert, geht heute, mit einer ganzen Reihe an kulturellen Veranstaltungen einher. So finden fünf Tage lang verschiedene Wassersportwettkämpfe, Gesangswettbewerbe (Tchattista, bei denen mehrere Gruppen einen Improvisationswettbewerb austragen), traditionelle Tänze und zahlreiche Konzerte statt. Schon gewusst ...?Tourismus Der weitaus größte Teil der Einnahmen Zyperns stammt aus dem Tourismus. Während sich die Gesamtbevölkerung nur auf 794.000 Einwohner beläuft, zieht die Insel jährlich mehr als 2,7 Mio. Touristen an. Wasser Da Zypern vollständig von Niederschlägen abhängig ist und häufig unter bedeutenden Dürreperioden leidet, hatte die Insel stets mit Wasserproblemen zu kämpfen. Nach dem Bau zahlreicher Staudämme lassen sich mit einem Meerwasserentsalzungsprogramm heute jährlich zusätzlich 45 Mio. m3 Trinkwasser erzeugen. Kupfer Die im Jahr 2500 v. Chr. entdeckten Kupfervorkommen ließen die Insel bereits in der Antike zu Ruhm kommen. Dieses Erz, mit dem griechischen Namen „kypros“, gab der Insel seinen Namen. Aphrodite Aphrodite ©Fremdenverkehrsamt Zypern Zypern ist der Sage nach der Geburtsort von Aphrodite – der Göttin der Schönheit und der Liebe. Broschüre " Die Union der 25 - Eine neue Dimension für Europa" PDF (3.11 Mb) Broschüre erstellt im Jahr 2005 | Foto des MonatsEuropäische Agenda
11 März 2010 Vom 17 März 2010 bis zum 19 März 2010 |