Portugal![]()
GeschichtePalácio da Pena, Sintra ©Icep Portugal Im 15. Jahrhundert beginnt Portugal eine Reihe an Expeditionsreisen in die Neue Welt. Die Entdeckung neuer Handelsstraßen durch große Seefahrer wie Vasco da Gama bringt Portugal unermessliche Macht und Reichtum.
Lissabon![]() Mosteiro dos Jeronimos, Lissabon ©Icep Portugal Die sich zwischen mehrere Hügel am Nordufer des Tejo schmiegende Hauptstadt Portugals ist ein Ort, an dem es sich leben lässt. Lissabon ist zugleich eine höchst moderne als auch eine historische Stadt, und hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Unter diesen befinden sich der majestätische Platz Praça do Comercio am Eingang der Stadt, das Schloss São Jorge, der „Elevador Santa Justa“, von dessen Aussichtsplattform aus man die Stadt bewundern kann, das Chiado-Museum, der Botanische Garten, das Baixa-Viertel mit seinen netten Plätzen Praça Rossio und Praça de Figueira, das Kloster Mosteiro dos Jeronimos und auch die ehemalige Festung Torre de Belém. Dank ihrer nostalgischen Straßenbahn und ihrem internationalen Flughafen Portela ganz in der Nähe der Stadt ist der Stadtkern von Lissabon leicht zu erreichen. Alle diese Vorzüge sprechen also unbedingt für einen Abstecher in diese sonnenverwöhnte Hauptstadt! Seefahrer![]() Padrão dos Descobrimentos ©Icep Portugal Die portugiesischen Seefahrer waren die ersten, die große Entdeckungsfahrten zur See unternahmen. Diese begannen im 15. Jahrhundert auf Befehl des Prinzen Heinrich und wurden unter seinem Neffen Alfons V. fortgeführt. So folgte in erstaunlichem Rhythmus eine Entdeckung auf die nächste. Mehrere Fahrten führten zum afrikanischen Kontinent, entlang der Küste bis zur Südspitze, die von Johannes II. im Jahr 1488 den Namen „Kap der Guten Hoffnung“ erhielt. Unter Leitung von Vasco da Gama fanden weitere Entdeckungsfahrten in den Indischen Ozean statt. Im Jahr 1500 landete Pedro Álvares Cabral in Brasilien und brachte Portugal so ein neues Besitztum. Danach bescherte Magellan seiner Heimat Portugal ruhmreiche Zeiten. Magellan – mit richtigem Namen Fernão de Magalhães – lief am 20. September 1519 mit 5 Schiffen und 260 Mann aus und entdeckte am 21. Oktober 1520 die Meerenge zwischen der Südspitze Patagoniens und Feuerland, die heute seinen Namen trägt. Weitere portugiesische Seefahrer (Afonso de Albuquerque, Duarte Barbosa, Tristan da Cunha) konnten zwar keinen solch großen Erfolg verzeichnen, haben aber sämtlich zum Ansehen Portugals beigetragen. Der Turm von Bélem Turm von Bélem©Icep Portugal Der zwischen 1515 und 1521 unter der Regentschaft von Manuel I. errichtete Turm von Belém ist ein architektonisches Schmuckstück. Dieses Gebäude am Eingang des Hafens von Lissabon stand ursprünglich mitten im Fluss, dem Tejo, um mögliche Angriffe von Feinden abzuwehren und die unzähligen Reichtümer zu schützen, die von Expeditionen in die Neue Welt zurückgebracht wurden. Der fünfstöckige Turm ist eine wirkliche Festung in spezifisch quadratischer Form, um die Artillerie aufnehmen zu können, und gleichzeitig mit venezianischen Balkonen und Kuppeln im marokkanischen Stil geschmückt. In der Dekoration finden sich zahlreiche königliche Symbole im Manuelinischen Stil wie dickes Tauwerk aus Stein, Seemannsknoten, Kreuze des Ordens der Christusritter – nicht zu vergessen das Nashorn, die erste bekannte Skulptur dieses Tiers in Europa. Francisco de Arruda, der Baumeister dieser außergewöhnlichen Festung und einer der größten Architekten des Manuelinischen Stils, hat es verstanden, die Darstellung der militärischen Größe und der Macht Portugals auf den Weltmeeren mit einer raffinierte Verwendung künstlerischer Elemente zu verbinden. Dank dieser unglaublichen Kombination ist der Turm von Belém eines der schönsten architektonischen Werke in Portugal. Nicht von ungefähr steht er auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und ist als Ausflugsziel ein Muss für Touristen aus der ganzen Welt. Schon gewusst ...?Karubenbaum Wenn es in Portugal einen Baum gibt, der für seine Eigentümlichkeit berühmt ist, dann der Johannisbrotbaum (oder „Karubenbaum“). Die Kerne des Johannisbrotbaums sind hart wie Stein, wenn sie reif sind, und ebenso schwer! Diese Kerne wurden lange zum Wiegen von Edelsteinen verwendet, wodurch der Begriff „Karat” entstand. “Y”, “K” und “W” Im Portugiesischen kommen die Buchstaben „Y“, „K“ und „W“ nur äußerst selten vor und werden eigentlich nur zur Kennzeichnung von Wörtern (oder Namen) fremdsprachlicher Herkunft in der portugiesischen Alltagssprache benutzt – zum Beispiel für „windsurf“, „watt“, „whisky“ und „ketchup“. José Manuel Durao Barosso ![]() José Manuel Durao Barosso ©Europäische Kommission Der ehemalige portugiesische Premierminister José Manuel Durao Barroso ist für die Amtsperiode von 2004 bis 2009 der neue Präsident der Europäischen Kommission. Broschüre " Die Union der 25 - Eine neue Dimension für Europa" PDF (3.11 Mb) Broschüre erstellt im Jahr 2005 | Foto des MonatsEuropäische Agenda
11 März 2010 Vom 17 März 2010 bis zum 19 März 2010 |