Interview

Josette-Marie Hasdenteufel
Mitglied des Club Europe

Madame Hasdenteufel ist Gründungsmitglied des Club Europe. Sie ist Heiltherapeutin im Ruhestand und arbeitete lange Zeit mit verhaltensgestörten Kindern. Sie ist weltoffen und lebte in Madeira. Heute unterstützt sie das CIIE bei seinen Informationsveranstaltungen über Europa.


Q: Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich beim CIIE?
R: Zuerst habe ich durch die Zeitung DNA von Ihrem Plan erfahren, einen Club für Referenten über Europa zu gründen. Auch wenn ich im Rentenalter bin, möchte ich auch weiterhin für Kinder da sein. Die Veranstaltungen, die Sie an Grundschulen organisieren, haben mich dazu veranlasst, dem Club Europe als Referentin beizutreten. Ich will Ihnen nicht verheimlichen, dass ich am Anfang ein bisschen Angst hatte, ihre Veranstaltungen seien nur den Experten, die sich bestens mit der Europäischen Union auskennen, vorbehalten. Meine Kenntnisse über die Europäische Union waren zu diesem Zeitpunkt noch sehr gering.


Q: Wie haben Sie die ersten Veranstaltungen des Club Europe erlebt?
R: Ich habe es wirklich zu schätzen gewusst, dass Sie die Referenten nicht einfach so ins kalte Wasser schubsen. Die ganzen Vorbereitungen liefen ohne Druck ab. Zuerst einmal erhält man eine Weiterbildung zur Europäischen Union und zu den Programmen. Ganz besonders zu schätzen weiß ich Ihre Art und Weise wie sie die Jüngsten an Europa heranführen. In der Tat hat man gegenüber den Kindern und Jugendlichen eine richtige Verantwortung für den angebotenen Inhalt und Ihre Programme wie der Eurovoyageur geben uns Referenten die Mittel, die Europäische Union objektiv und ohne vorgefasste Meinung zu erklären. Das ganze Team des CIIE garantiert eine umfassende Betreuung und bereitet uns darauf vor, die Veranstaltungen durchzuführen - und das alles mit der richtigen Einstellung.


Q: Was hat Ihnen der Club Europe persönlich gebracht?
R: Zuerst einmal bin ich richtig froh, dass man von mir in einem Themengebiet, das mir am Anfang völlig fremd war, etwas erwartet. Es ist auch erfüllend, dass ich weiterhin mit Kindern arbeiten kann. Auf Grund des mir von Ihnen entgegengebrachten Vertrauens, lag mir sehr viel daran, mich zu engagieren und mich so gut wie möglich für Ihr Projekt einzusetzen. Und was zurückkommt ist noch viel schöner, denn die Lehrer drücken mir ihre Zufriedenheit aus und sehr oft schlagen sie mir vor, in einer ihrer anderen Klassen zu referieren. Später fasste ich durch die Veranstaltungen in den Grundschulklassen mehr Selbstvertrauen. Trotz meiner Bedenken, dass mir die Jugendlichen nicht zuhören würden und ob mein Wissensstand ausreichen würde, um eine Veranstaltung am Collège durchzuführen, habe ich im Juni mein erstes Eurocollège in Eschau am Sebastian Brant Collège abgehalten und auch dort verlief alles reibungslos.
 

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Europäische Agenda


    • 26 Juni 2017

      Internationaler Tag zur Unterstützung der Folteropfer

    • Der internationale Tag zur Unterstützung der Folteropfer ist ein Gedenktag, der am 26. Juni 2016 begangen wird. Im Jahr 1997 wurde er durch die Hauptversammlung der Vereinten Nationen (UN) beschlossen. Er wird auch Tag zur Unterstützung der Opfer der Folter genannt und erinnert an die UN-Antifolterkonvention. Diese trat am 26. Juni 1987 nach Ratifizierung durch 20 Mitgliedsstaaten in Kraft.