Héléna Vallais (aus Quelaines, Frankreich)

 
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Warum hast du ein Praktikum im CIIE absolviert?

 
Helena
 

Ich bereitete mich auf mein Abschlussexamen für den Aufbaustudiengang in Europäischen Rechtswissenschaften vor. Für diesen Studiengang ist ein Praktikum Pflicht. Das Wissen, das man mir während des Diplomstudiengangs vermittelt hatte, prädestinierte mich für ein Praktikum im Sektor des internationalen Privatrechts und des internationalen Handelsrechts. Doch ich bin viel mehr an dem öffentlichen Bereich interessiert, das Europa der Information und der Kommunikation, Europa und seine Beziehung zu den Bürgern und das soziale Europa. Und ich wollte alles über die Mittel erfahren, die man einsetzt, um die breite Öffentlichkeit über die Europäische Union zu informieren.

 
 

Wie hast du deinen Praktikumsplatz im CIIE gefunden?

 

Mein Ziel war es, einen Praktikumsplatz in einer Organisation zu finden, die die Bürger über die EU informiert. Ich habe E-Mails an diverse europäische Informationszentren in Frankreich, Belgien und Luxemburg geschickt. Das CIIE in Straßburg hat mir eine positive Antwort zurückgesandt und es war auch das Informationszentrum, das mich am meisten interessiert hat, da es sich im Herzen der europäischen Institutionen befindet.

 
 

Warum hast du dich dazu entschlossen, dein Praktikum in Straßburg zu absolvieren?

 

Ich habe Straßburg das erste Mal im Dezember 2003 besucht, um mir den Weihnachtsmarkt anzusehen. Ich fand es wunderschön! Außerdem befinden sich die europäischen Institutionen in Straßburg. Es ist eine europäische Hauptstadt. Da ich ein europäisches Studium absolviere, wollte ich diese Stadt und die Institutionen besser kennen lernen. Deshalb dachte ich mir, dass es mir nicht missfallen würde, dort mein Praktikum zu absolvieren. Ich schickte also meine Bewerbung und wurde genommen! Und nun bin ich in Straßburg!

 
 

Worin bestanden deine Aufgaben im CIIE?

 

Ich hatte sehr verschiedene Aufgaben. Das Projekt an dem ich hauptsächlich gearbeitet habe, war die Organisation einer Feier zur EU-Erweiterung und die Suche nach mehreren Referenten, die Veranstaltungen durchführen. Ich habe ebenfalls den Informationsbrief des Zentrums entworfen. Und ich habe weitere, täglich anfallende Aufgaben ausgeführt und das Zentrum somit bei seiner Arbeit unterstützt.

 
 

Was stellt die EU heute für dich dar?

 

Für mich ist die EU ein Zusammenschluss von Staaten und Völkern, der neue Möglichkeiten eröffnet, Dinge vereinfacht und den Horizont eines Jeden erweitert. Ich finde es wichtig und notwendig, dass sich alle diese kulturell unterschiedlichen Staaten zusammenschließen, um Dinge gemeinsam anzupacken. Man kann sich nur gemeinsam und im Einklang weiterentwickeln. Jeder profitiert davon!

 
 

Was nimmst du in erster Linie aus deinem Paktikum im CIIE mit?

 

Die Atmosphäre. Ich glaube nicht, dass es diese an vielen Arbeitsplätzen gibt. Hier werden den Praktikanten Freiheiten gewährt, keiner sitzt ihnen im Nacken und überwacht sie. Man vertraut uns und das ist sehr wichtig. Das vermittelt uns ein positives Bild von der Arbeitswelt. Das Team des Zentrums ist jung, dynamisch und sympathisch. Und was mir auch sehr gefallen hat, war die Anwesenheit weiterer Praktikanten mit verschiedenen Nationalitäten. Mit Praktikanten aus anderen Ländern zu arbeiten und zu diskutieren, ist für mich immer eine Bereicherung. Das ist für mich Europa!

 
 

Wie siehst du die Rolle des CIIE?

 

Es ist unentbehrlich! Die Öffentlichkeit ist nicht genügend über die EU informiert. Das liegt daran, dass sie nicht daran interessiert ist oder der EU sogar feindlich gegenüber steht. Es ist wichtig, die Bürger gut zu informieren, damit sie verstehen, was die EU in Wirklichkeit ist und welche Vorteile sie für jeden mit sich bringt. Nur so kann man es den Bürgern ermöglichen, sich europäisch zu fühlen.

 
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