Griechenland
GeschichteParthenon, Athen ©Griechisches Fremdenverkehrsamt Griechenland blickt auf eine mehr als 4000-jährige Geschichte zurück. Da es stets auch Objekt der Begehrlichkeiten des Ottomanischen Reichs gewesen ist, hat es zu mehreren Anlässen Zusammenstöße mit den Türken gegeben.
Athen![]() Athen ©Griechisches Fremdenverkehrsamt Ihren Namen verdankt die griechische Hauptstadt der Göttin der Weisheit und des Wissens, Athene. Als Drehscheibe des Handels konzentriert Athen allein einen Großteil der griechischen Wirtschaftstätigkeit auf sich, insbesondere dank seines Hafens Piräus. Mit mehr als einem Drittel der Gesamtbevölkerung Griechenlands ist Athen eine äußerst dynamische Hauptstadt, in der zahlreiche Maschinenbau-, Metallverarbeitungs-, Chemie-, Textil- und Nahrungsmittelunternehmen ihren Sitz haben. Die Stadt, die bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt ist, hat zahlreiche historische Zeugnisse vorzuweisen. Baudenkmäler wie die Akropolis, die Agora, der Parthenon, der Athene-Tempel oder auch das Dionysos-Heiligtum haben ihr Weltruhm beschert. Athen verzeichnet jedoch ebenfalls eine große Zahl an Bauwerken, die von einer jüngeren Vergangenheit Zeugnis ablegen wie Moscheen aus der Zeit des Ottomanischen Reichs und byzantinische Kirchen. Athen ist eine Stadt der Kontraste mit einer breiten Palette an Epochen, Stilen und Traditionen. Die Olympischen Spiele![]() Olympische Spiele von Athen 2004 ©Internationales Olympisches Komitee Griechenland ist ebenfalls allseits als Wiege der berühmten Olympischen Spiele bekannt, die heutzutage auf der ganzen Welt als großes Sportereignis begangen werden. Die Ursprünge der Spiele reichen zurück ins Jahr 776 v. Chr., als die ersten Wettkämpfe zu Ehren des Gottes Zeus abgehalten wurden. Ungefähr 1200 Jahre lang fanden in Olympia die Spiele als Ausdruck einer Lebensphilosophie, d.h. des Ideals der Harmonie von Körper und Geist, statt. Zahlreiche Wettkämpfe wurden hier ausgetragen: Diskuswerfen, Speerwerfen, Weitsprung, Wettlauf, Ringen, Reiten. Nur die griechischen Männer waren eingeladen, daran teilzunehmen; Frauen und Sklaven hingegen hatten keinen Zugang zu den Stadien. Die Athleten trainierten im Vorfeld in Trainingslagern, wo sie sich einer intensiven körperlichen Vorbereitung unterzogen. Nach einem Wettkampf wurde nur der Beste ausgezeichnet, wobei diese Sieger dann gleichwohl eine Vielzahl von Privilegien erhielten. Im Jahr 1896 wurden die Olympischen Spiele der Neuzeit von Pierre de Coubertin in Athen ins Leben gerufen. Durch die Austragung der Olympischen Spiele im Jahr 2004 führte Athen damit diese lange Tradition – wiederum auf deren Heimatboden – fort. Europa©EZB Das Wort „Europa“ war ursprünglich der Name einer Gestalt aus der griechischen Mythologie. Europa war die Tochter des Phönizierkönigs Agenor. Als sie eines Tages am Meer spielte, wurde sie von Zeus, der sich leidenschaftlich in sie verliebt hatte, entführt. Zeus hatte sich dazu in einen weißen Stier verwandelt, um der Eifersucht seiner Gattin Hera zu entgehen und führte die junge Prinzessin nach Kreta. Aus dieser Verbindung wurden drei Söhne geboren – Rhadamanthys, Sarpedon und Minos, der künftige König Kretas. Die geographische Bezeichnung Europa, der in einer Hymne an Apollon erstmals belegt ist, bezieht sich auf den Kontinent, auf den die junge Frau entführt wurde und auf dem sie „Mutter von Edelmännern“ wurde. Diese Sage, die auf dem griechischen 2-Euro-Stück mit einem Stier und einer Prinzessin dargestellt ist, hat bis in unsere Tage nichts von ihrer Faszination verloren. Sie belegt überdies, welch’ große Bedeutung der Mythologie in diesem Land auch heute noch beigemessen wird. Schon gewusst ...?Fuβball Griechenland war DER Überraschungssieger in der Geschichte des Fußballs, als es im Jahr 2004 Europameister wurde. Durch den letzten Sieg gegen Portugal, dem Gastgeberland der EM und großer Favorit auf den Meistertitel, hat die griechische Mannschaft alle Prognosen Lügen gestraft und seinen großartigen EM-Auftritt vergoldet. Der Europäische Bürgerbeauftragte Nikiforos Diamandouros, Europäischer Bürgerbeaufragter Nach seiner Wahl durch das Europäische Parlament ist der ehemalige Bürgerbeauftragte Griechenlands, Nikiforos Diamandouros, seit dem 1. April 2003 Europäischer Bürgerbeauftragter. Er hat seinen Amtssitz in Straβburg und ist mit der Untersuchung von Fällen von Misswirtschaft in den Institutionen und Organen der Europäischen Union betraut. Broschüre " Die Union der 25 - Eine neue Dimension für Europa" PDF (3.11 Mb) Broschüre erstellt im Jahr 2005 | Foto des MonatsEuropäische Agenda
Vom 17 März 2010 bis zum 19 März 2010 Vom 22 März 2010 bis zum 26 März 2010 |