Ewelina Leonowicz (aus Wroclaw, Polen)

 
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Wie hast du deinen Praktikumsplatz im CIIE gefunden?

 
Ewelina 2
 

Ich wollte mein Praktikum in Straßburg absolvieren, deshalb suchte ich nach Organisationen, die im europäischen Umfeld tätig und im Elsass ansässig sind. Während dieser Recherchen stieß ich auf das CIIE. Dessen Tätigkeitsbereich gefiel mir und deshalb bewarb ich mich für ein viermonatiges Praktikum im CIIE. Das ist ganz einfach.

 
 

Warum wolltest du ein Praktikum in Straßburg machen?

 

Weil mir die Stadt so sehr gefällt. Außerdem habe ich hier sehr nette Leute getroffen, die voller Ideen sind und aus den verschiedensten Ländern stammen (hauptsächlich waren es aber Belgier). Weiterhin gab mir das die Möglichkeit, Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen zu treffen (französische und ausländische Studenten, Praktikanten und Angestellte bei den europäischen Institutionen, Professoren, Übersetzer etc.). Ich habe auch die europäischen Institutionen besucht und so gut es eben ging versucht, von den von ihnen angebotenen kulturellen Veranstaltungen zu profitieren. Kurz gesagt, das gab mir den Anreiz, hierher zurückzukehren, um zu arbeiten.

 
 

Worin bestanden deine Aufgaben im CIIE?

 

Zuerst recherchierte ich Eckdaten in der Geschichte der EU, um Informationsblätter mit den Nationalfeiertagen der Mitglieds- und Kandidatenländer zu erstellen. Danach wurde ich beauftragt, eine Bilderreihe zu erstellen: Ich bereitete eine Ausstellung über das CIIE vor, bei der Bildwände in unserem Zentrum aufgehängt wurden, schrieb die Einladungen für einen Informationstag, erstellte den dazugehörigen Antwortschein und war an der Gestaltung der Glückwunschkarte beteiligt. Ich war auch bei einigen Schulveranstaltungen in Grundschulen und Collèges dabei und arbeitete am Informationsstand. Ansonsten kümmerte ich mich um den Empfag im Zentrum und sah die Zeitungen nach Artikeln über die EU durch.

 
 

Was stellt die EU heute für dich dar?

 

Die EU ist der Wunsch von 15 und bald 25 Ländern nicht wenige Dinge in der Gemeinschaft zu regeln. Die Tatsache zum Beispiel, dass man praktisch in einem Gebiet ohne Grenzen lebt, ist großartig. Der Austausch von verschiedenen Lebensweisen, Standpunkten und Ideen hält diesen gemeinschaftlichen Motor am Laufen und das ist in Wirklichkeit Europas Reichtum. Ich bin mir bewusst, dass es noch viele Disparitäten zwischen den Ländern gibt und dass man, weder mit 15 noch mit 25 Mitgliedsländern, nie auf dem gleichen Niveau, mit dem gleichen politischen und wirtschaftlichen Gewicht, sein wird. Doch es ist wichtig, zu versuchen, die äußerlichen Differenzen und ihren Einfluss auf das tägliche Leben der Bürger so gering wie möglich zu halten. Und ich glaube, man ist auf dem besten Weg.

 
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